Der Bundesrat erlässt Optimierungsmassnahmen mit Fokus Verbesserung Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben
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Bundesrat setzt Massnahmen aus der Personalbefragung erstmals bundesweit um
Bern, 30.06.2010 - Gestützt auf die Ergebnisse der Personalbefragung 2009 hat der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung erstmals bundesweite Optimierungsmassnahmen eingeleitet. Im Fokus steht die Verbesserung sowohl der Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben als auch der beruflichen Perspektiven.
So sollen die flexiblen Arbeitszeitmodelle des Bundes durch angepasste Stellenausschreibungen gefördert werden. Alle neu zu besetzenden Vollzeitstellen sind nach Möglichkeit mit einem Beschäftigungsgrad von 80 bis 100 Prozent auszuschreiben. Zusätzlich wird überprüft, ob diese Stellen im Rahmen eines Top- oder Job-Sharings vergeben werden können. Zudem wird die finanzielle Unterstützung der Bundesangestellten bei der familienergänzenden Kinderbetreung harmonisiert und um ein bundesweites Beratungs- und Vermittlungsangebot ergänzt. Im Bereich der beruflichen Perspektiven wird allen neuen Führungskräften der Besuch der bundesinternen Führungskurse empfohlen, sofern kein Nachweis einer gleichwertigen Ausbildung erbracht werden kann. Zahlreiche bereichsspezifische Massnahmen der Verwaltungseinheiten komplettieren die Massnahmen zur Personalbefragung 2009.
Das Eidgenössische Personalamt überprüft in regelmässigen Abständen von zwei Jahren die Umsetzung und Wirkung der Personalpolitik des Bundes mittels Personalbefragung. Die nächste bundesweite Personalbefragung wird im Frühjahr 2011 durchgeführt.
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